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Rassismus im Fußball- Wenn Fans sich selbst vergessen

Nach erneuten rassistischen Vorfällen, u.a. im Fußball, stellt unsere Redakteurin Mariam, den aktuellsten Fall vor.

Traurig aber wahr. Rassismus im Fussball gehört leider noch immer zum Alltag.

Sei es Samuel Etoo, der bei Barcelona regelmäßig mit Affengekreischen von gegnerischen Fans angegriffen wird, Dani Alves der mit einer Banane beworfen, oder Kevin Prince Boateng der wegen rassistischer Beleidigungen aus dem gegnerischen Block wütend das Feld verlässt… .

Oder eben wie kürzlich die Chelsea Fans  in der Pariser Metro. Als ein dunkelhäutiger Mann versucht in die U-Bahn einzusteigen, wird er demonstrativ von Chelsea Anhängern wieder rausgeschubst. Beim zweiten Versuch, die selbe Reaktion, begleitet von den Rufen: “Wir sind Rassisten und wir lieben es”. Dann fährt die U-Bahn. Und die Zuschauer an der Station? Bleiben weiterhin an der stehen, vielleicht sich fremdschämend, vielleicht auch nicht. Den Mumm etwas zu sagen hatte jedenfalls keiner. Zwar kam kurze Zeit später das Sicherheitspersonal, aber nicht um wie erwartet einzugreifen, sondern nur um sicherzugehen, dass die Türen auch richtig zu sind, damit die U-Bahn endlich losfahren kann… . Für alle die das Video nicht gesehen haben, hier.

Fußballer gegen Rassismus.

Fußballer gegen Rassismus.

Im Zeitalter des Web 2.0 bleibt so ein Geschehen natürlich nicht ungeteilt. Auch hier war wieder der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt mit seinem Smartphone vor Ort, filmte das Ganze und schwups machte das Video im Netz die Runde.

Und jetzt? Na ja was soll schon groß passieren? Die Fußballwelt ist natürlich wieder mal extrem empört. Chelsea entschuldigte sich offiziell, die  Fans wurden lebenslänglich gesperrt, das Opfer wird nun mit rundum Verwöhnprogramm von Chelsea versorgt,… .

Aber wie so oft ist auch damit das Problem nicht aus der Welt geschafft. Denn die kurze Medienaufmerksamkeit wird das Problem nicht lösen. Aber wie auch schon bei Dani Alves Bananenreaktion, folgte auch hier kurze Zeit später die richtige Antwort im Netz..

Immerhin eine Wende scheint es gegeben zu haben. Laut Presseberichten hat sich einer der Fans entschuldigt. Das mit dem lebenslagen Verbot bleibt trotzdem… .

So ist das nun mal im Fußball, wer nicht kapiert das bunt am besten kickt, muss eben einstecken!

 

P.S: Ah ja das Komische an der ganzen Sache: der Großteil des Chelsea-Kaders besteht aus schwarzen (Willian, Ramires, Zouma, Cuadrado, Rémy……) um nur einige zu nennen… #justsaying.

© 2012 buntkicktgut

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