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Sommer, Fußball und Battles

Sommer und Spätsommer in München ist immer dann, wenn Straßen gesperrt werden. Klingt verwirrend aber plausibel: immer wenn auf DER Straße in München, der Leopoldstraße, die Zufahrt für Autos gesperrt und für Menschen geöffnet wird, wenn gefühlt ausgerechnet an diesem Tagen in München immer die Sonne scheint – dann weiß man, dass es entweder der Frühling in den Sommer übergeht oder der Sommer in den Spätsommer. Eine Zeitberechnung der Moderne möchte man sagen. Um was es genau bei dieser ganzen Sommer-, Straßensperrungs-, und Sonnensache geht? Dem Corso Leopold. Vor über 20 Jahren wurde das Münchner Straßenfest das erste Mal veranstaltet.

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Mittlerweile kommen über 100.000 Besucherinnen und Besucher jedes Jahr auf der wohl berühmtesten Straße Münchens zusammen. Und auch hier hat der Fußball seine Finger mit im Spiel gehabt. 1994, nachdem Endspiel der Weltmeisterschaft in den USA, feierten Menschen auf der Leopoldstraße und so entstand nach und nach die Idee, diese Straße für die Münchnerinnen und Münchner begehbar zu machen. Was daraus geworden ist, lässt sich im Mai und September jeden Jahres beobachten. Ein Fest und eine Stimmung, die sich so in München nicht allzu oft im Jahr abspielt und zu beobachten ist.

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Als einer der Institutionen in München, organisieren wir von buntkicktgut ein riesen Turnier auf dem Fest. Denn so viele Zuschauerinnen und Zuschauer wie wir hier haben, kriegt noch nicht einmal die ein oder anderen Profivereine zusammen – ok wir wollen ja nicht übertreiben. Trotzdem! Die Zuschauerzahlen sind riesig und mobilisieren natürlich jede Menge Energie bei den Spielerinnen und Spielern. Für die Zuschauerzahlen sind nicht nur authentischer Straßenfußball auf der Straße, sondern auch das riesen Bühnenprogram verantwortlich. Hier mischten auch dieses Jahr verschiedenste Künstlerinnen und Künstler aus München das Festival ordentlich auf. Wie jedes Jahr besuchte uns die Münchner Ruhestörung und störte ordentlich unsere Ruhe, Danke dafür!

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Die Adresse für Krach und Partystimmung in München sind die Boten aus den 68er definitiv. Wer dabei war, wird sich nun Fragen: wieso erwähnt ihr nicht das Battle? Weil dieses Battle so krass ausgeartet ist, musste unsere Redaktion unbedingt mit den Machern sprechen. Eins vorweg für die die nicht dabei waren: Ihr habt was verpasst. Wir haben uns für euch direkt im Anschluss vom Battle mit Aloun, dem Moderator und Showmaster getroffen. Was er zu den Vorwürfen, das diesjährige Festival übertrieben aufgemischt zu haben, könnt ihr hier lesen:

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buntkicker:        Ich glaube ich habe noch nie so viele Menschen vor und um die Bühne hier so abgehen sehen,  wie beim diesjährigen Streetlive-Festival. Was ist das Geheimrezept? Wie schaffst du es, die Menschen so zu erreichen?

Aloun:                  Ich glaube im Großen und Ganzen ist es das ganze Hip-Hop-Ding, weil man mit Hip-Hop immer die Menschen erreicht. Mit der Musik, mit den Tänzern und natürlich auch mit der Moderation. Aber die Musik ist immer der Pohl, klar das trotzdem das Gesamtpaket stimmen muss.

buntkicker:        Mir kommt es immer so vor als müsste man in München wahnsinnig lang suchen, um eben dieses Gefühl von Straße, Hip-Hop oder Tanz zu finden und hier beim Streetlive-Festival wird einem quasi alles auf der Straße präsentiert.

Aloun:                  In München sind so viele Künstler und wenn man richtig sucht dann findet man natürlich auch. Aber hier auf dem Festival sind so viele Menschen und es hat etwas Exotisches natürlich. Graffiti, Break Dance das passt so perfekt zu buntkicktgut, weil wir ebenfalls Straßenkünstler sind und darum ist die Verbindung geil.

buntkicker:        Ja dazu gleich die nächste Frage. Du hast es grad gesagt: Buntkicktgut, Straßen fußballliga + die Battles hier auf der Straße ist ja im grunde genommen, gleich im Kern und im Gedanken – bloß eine andere Ausrichtung.

Aloun:                  Das ganze Leben ist ein Battle. Genauso wie beim Fußball, Gruppe 1 „kämpft“ gegen Gruppe 2. Genauso ist es bei uns im Battle, 1 tanzt gegen 2. Die Message, die wir versuchen zu vermitteln ist, dass es nicht um Tanz oder um Fußball geht. Es geht darum dass das ganze Leben ein Battle ist.

buntkicker:        Ein paar letze Worte vielleicht noch zu deinem persönlichem Hotspot für Künstlerinnen und Künstler . Du bietest ja ebenfalls Workshops bzw. Training in München an.

Aloun:                  Ja genau, wir sind vertreten in Giesing und Haidhausen. Wichtig ist für uns einfach, das wir nicht als Tanzschule im klassischen Sinn gesehen werden, sondern eher eine Basis wo sich Breaker oder Graffiti Leute sich finden können, wie so eine Art Jugendzentrum. Also eher ein Anhaltspunkt.

 

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