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„Der Saft braucht noch viel Zucker“ – Ein Workshop zu Kommunikation bei Sky

Vergangenen Samstag war buntkicktgut, hauptsächlich die Redaktion, zu Gast bei der Sky Academy. Unsere Ansprechpartnerin von der Sky Stiftung, Anke Weferling, empfing uns vor dem eindrucksvollen Sky Gebäude in Unterföhring und gab uns zunächst eine kleine Tour durch das Gebäude, in der sich auch das Live-Studio der Sky Sportnachrichten befindet. Um dort einen genaueren Blick reinzuwerfen blieb leider keine Zeit, denn eigentlich waren wir ja wegen etwas Wichtigerem da.

Kommunikation macht glücklich! (von hinten rechts nach vorne links: Julian, Eva, Felix, Mariam, Kati, Rudi, Evelin, Gerda, Abdullah, Basira, Sokol)
 

Eingeladen waren wir acht Teilnehmer zu einem Workshop rund um das alltägliche Thema Kommunikation. Jeder, der bei buntkicktgut arbeitet oder spielt, weiß, wie wichtig interne Kommunikation in der Mannschaft oder im Büro als auch externe Kommunikation mit Partnern und anderen Standorten ist.

Evelin Jarek und Eva-Maria Schmidt sind beide Trainerinnen bei der Sky Academy und halten regelmäßig Workshops für die Mitarbeiter von Sky. Dabei geht es hauptsächlich um die Verbesserungen von Soft Skills, also um Themen wie Kommunikation, die im Arbeitsleben wichtig sind.

Nun hatten auch wir von buntkicktgut die Ehre einen solchen Workshop zu machen. Das Erste, was wir gelernt haben, ist eines der Grundmerkmale der Kommunikation: „Man kann nicht nicht kommunizieren!“. Das bedeutet, auch ohne etwas verbal zu sagen, sendet man eine Nachricht an seinen Gesprächspartner, beispielsweise durch seine  Körpersprache oder Gestik und Mimik. Doch was non-verbale Kommunikation angeht, sind wir von buntkicktgut schon geschult genug, es ist eher die verbale Kommunikation, an der es manchmal scheitert und die es zu verbessern gilt.

 Rudi und Sokol sind ganz bei der Sache 

Doch bevor wir die Pfeiler der Kommunikation auf Evas eindrucksvoll gestalteten Flipcharts festhielten, nahmen fünf von uns an einem lehrreichen Selbstexperiment teil: Während Felix, Kathi, Gerda und ich den Raum verlassen mussten, blieb Abu mit den anderen Teilnehmern und Trainerinnen im Raum. Einer nach dem Anderem wurden wir wieder reingerufen. Als Erster Felix und dann war ich an der Reihe. Meine Aufgabe war es vorne auf dem Flipchart, das zu zeichnen, was Felix mir beschreibt, der es davor von Abdullah beschrieben bekommen hat. Zuerst ein Gesicht, das Elefantenohren bekam und dann einen verzierten Rahmen außen rum und zum Schluss noch den Satz „Der Saft braucht viel Zucker“ darunter. Als ich mit meinem Kunstwerk fertig war, wurde Gerda in den Raum geschickt. Nun sollte ich ihr das Bild so beschreiben, dass eine möglichst genaue Abbildung von meinem Bild entstand. Doch schon als ich mit meiner Beschreibung anfing, merkte ich, wie schwierig es war, genau das zu vermitteln, was ich wollte. So entstand bei Gerda ein völlig anderes Bild als bei mir. Als wir dann nach dem Experiment alle vier Bilder nebeneinander hingen, war auf jedem ein Element anders, mal war es der Mund des Gesichts, mal die Augen. Das Einzige, das sich durch alle Bilder durchgesetzt hat, war der Satz. Lustigerweise war dieser aber falsch, denn auf dem Ausgangsbild hieß es „Der Saft braucht noch Zitrone“, doch irgendwie wurde daraus bei uns „Der Saft braucht noch viel Zucker“. Da sieht man mal, wie schnell Kommunikation schief gehen kann und wie wichtig es ist aufmerksam und verständlich zu kommunizieren.

 Abdullah (rechts) beschreibt Felix (links)
das legendäre Elefantengesicht 
 

Wir haben an diesem Samstag auf jeden Fall eine Menge nützlicher Dinge über Kommunikation gelernt und freuen uns über eine Fortsetzung des Workshops. Vielen, herzlichen Dank an Evelin, Eva-Maria und Anke von Sky!

© 2012 buntkicktgut

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