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	<title>buntkicker &#187; Legenden bkg</title>
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	<description>das online straßenfußball magazin aus münchen</description>
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		<title>„Plötzlich stand Beckenbauer neben uns“</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jul 2024 08:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Heid Rüdiger]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Legenden bkg]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe meine Familie. Ich liebe meine Heimat. Und ich liebe Fußball. Doch das passt nicht immer so gut zusammen. Besonders dann, wenn Konflikte, Unterdrückung und Gewalt dazwischen funken. Wie im Kosovo. Da bin ich geboren, da komme ich her. Doch irgendwann ging es einfach nicht mehr. Da packten meine Eltern die Koffer und wir [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="western" align="left">Ich liebe meine Familie. Ich liebe meine Heimat. Und ich liebe Fußball. Doch das passt nicht immer so gut zusammen. Besonders dann, wenn Konflikte, Unterdrückung und Gewalt dazwischen funken. Wie im Kosovo. Da bin ich geboren, da komme ich her. Doch irgendwann ging es einfach nicht mehr. Da packten meine Eltern die Koffer und wir hauten ab. Da war ich so acht Jahre alt. Plötzlich weg, raus und alles hinter sich lassen.</p>
<p class="western" align="left">In München strandeten wir dann in einer Gemeinschaftsunterkunft. Das war auch nicht gerade toll. Da saß unsere Familie in einem kleinen Container in der Bodenehrstraße in Sendling, in der Nähe vom Harras. Da wir nur geduldet waren, drohte uns immer wieder die Abschiebung. Nachts im Dunkeln hatte ich schon oft durch die dünnen Wände gehört, wie die Polizei einfach kam und unsere Nachbarn aufweckte. Zwei Stunden blieben zum Kofferpacken, dann waren wir wieder einer weniger.</p>
<p class="western" align="left"> <a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7682.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3305" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7682-300x225.jpg" alt="IMG_7682" width="300" height="225" /></a></p>
<p class="western" align="left">Doch irgendwann kam plötzlich ein Mann mit Brille. Sein Name war Rudi. Er hatte einen Fußball dabei. Und er brachte die verschiedensten Menschen, Kulturen und Nationen in der Gemeinschaftsunterkunft zusammen. Alle Konflikte und Unterschiede lösten sich auf. Alle, vor allem die Kinder und Jugendlichen, wollten einfach nur spielen, Tore schießen und den ganzen Mist um sich herum vergessen. Das klappte. Auch wenn es hier und da mal etwas turbulent zur Sache ging und auch Fäuste statt des runden Leders flogen. Das war so 1997.</p>
<p class="western" align="left">Wir waren anfangs nur ein paar Spieler, dann wurden es immer mehr und schließlich fanden sogar Turniere statt. Rudi war einer der Initiatoren der interkulturellen Straßenfußball-Ligen. Er blieb mit uns am Ball, auf Augenhöhe und gab uns das Gefühl, das uns endlich mal jemand sieht, hört und versteht. So entstanden dann auch die Harras Bulls – unser Team. Mit dem wir durch ganz München und Deutschland zogen und zu internationalen Straßenfußball-Turnieren fuhren. Eine tolle und sehr aufregende Zeit.</p>
<p class="western" align="left"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/07/20-Jahre-Harras-Bulls-mit-Geburtstagstorte-und-Kastriot.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3306" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/07/20-Jahre-Harras-Bulls-mit-Geburtstagstorte-und-Kastriot-300x200.jpg" alt="20 Jahre Harras Bulls mit Geburtstagstorte und Kastriot" width="300" height="200" /></a> <a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/07/Alle-wieder-zusammen-die-Harras-Bulls.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3307" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/07/Alle-wieder-zusammen-die-Harras-Bulls-300x200.jpg" alt="Alle wieder zusammen - die Harras Bulls" width="300" height="200" /></a></p>
<p class="western" align="left">Ich werde auch nie vergessen wie ich mich mit meinen Jungs mal während eines Spiels des FC Bayern ins Olympiastadion geschlichen habe. Über einen Seiteneingang sind wir rein, haben einen Fahrstuhl entdeckt und sind mit dem einfach losgefahren. Plötzlich hielt er an, die Tür ging auf und Franz Beckenbauer stand neben uns. Der Hammer! Er hat uns freundlich angelächelt.</p>
<p class="western" align="left">Ich träumte damals natürlich davon, Fußballprofi zu werden. Konnte ganz gut mit dem Ball umgehen. Und war auch der Kapitän der Harras Bulls. Ich spielte auch in der Bayernliga. Eine Profi-Laufbahn wäre schon drin gewesen. Doch ein Autounfall stoppte meine Pläne. Aber es gibt ja noch ein Leben neben dem Fußball. Und auf den Kopf gefallen bin ich ja auch nicht. Ich gründete nach meiner ebenfalls turbulenten Schulzeit und kurzen Fußballkarriere mein eigenes Unternehmen. Bin da jetzt der Kapitän und brauche mir über Abschiebung, Geld oder sonstige Dinge keine Sorgen mehr machen. Bei buntkicktgut bin ich auch immer wieder – als Spieler bei Legenden-Turnieren, Trainer oder einfach nur so. Einmal buntkicktgut, immer buntkicktgut – ein Projekt, das für Vielfalt und Zusammenhalt steht. Denn der Fußball vereint und verbindet, öffnet Grenzen, Barrieren und die Augen der Menschen&#8230;</p>
<p class="western" align="left">von Kastriot Shabani (40)</p>
<p class="western" align="left"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/07/Kastriot-mit-Manuel-Neuer.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3304" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2024/07/Kastriot-mit-Manuel-Neuer-169x300.jpg" alt="Kastriot mit Manuel Neuer" width="169" height="300" /></a></p>
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		<title>„Geht nicht, gibt’s nicht!“</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 10:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[buntkicker Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Legenden bkg]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon sein Lachen ist legendär. Kein einziger Kicker, keine einzige Kickerin lacht so schön und breit wie er. Ein Lachen, das er auf und genauso neben dem Bolzplatz zeigt. Ein Lachen, das  verzaubert – Mitspieler wie Gegner, Freunde wie Fremde, alte Onkels und junge Tanten. Bei diesem Lachen würde selbst Timm Thaler erblassen. Bevor uns [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/DSC02807.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3186" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/DSC02807-300x200.jpg" alt="DSC02807" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Schon sein Lachen ist legendär. Kein einziger Kicker, keine einzige Kickerin lacht so schön und breit wie er. Ein Lachen, das er auf und genauso neben dem Bolzplatz zeigt. Ein Lachen, das  verzaubert – Mitspieler wie Gegner, Freunde wie Fremde, alte Onkels und junge Tanten. Bei diesem Lachen würde selbst Timm Thaler erblassen. Bevor uns jedoch vor lauter Lachen, das selbige im Halse stecken bleibt, kommen wir zur Auflösung: Oussman Kofia gehört das, was das Gesicht erstrahlen lässt. Er trainiert gerade auf dem Sportplatz der Winthirschule in Neuhausen eine Gruppe Kinder und Jugendliche. Nach dem Training hat er Zeit für ein paar Fragen. Wir setzen uns auf eine Bank. Die Sonne lacht. Die buntkicktgut-Legende hat einiges erlebt und zu erzählen – von Brücken, Plastiktüten, dem FC Bayern, Taxis und seinem großen Traum.</p>
<p><strong>buntkicker: Hallo Oussi, wie viele Spiele und Pokale hast du mit deinem Lächeln bei buntkicktgut gewonnen?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Oussman Kofia:</strong> Auf dem Bolzplatz zählen vor allem Tore. Nur mit Lachen kommt man nicht weit. Hier und da sollte man auch noch Tore schießen… (Oussi lacht)</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/oussi-2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3187" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/oussi-2-225x300.jpg" alt="oussi-2" width="225" height="300" /></a></p>
<p><strong>Wann hast du bei buntkicktgut zum ersten Mal gegen den Ball getreten?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit zwölf Jahren, das war 2005, bin ich von Togo mit meinem großen Bruder Kader und meiner kleinen Schwester  Richala nach München gekommen. Unser Papa war schon da. Wir wohnten in Neuaubing-West. Ich ging aber in die Ridlerschule im Westend, gleich um die Ecke von der Feuerwache, also von buntkicktgut. Da gab es eine Übergangs-Klasse. Dort gab es eine Schulmannschaft, die in der interkulturellen Straßenfußball-Liga mitgespielt haben – die Ridler Allstars.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und du hattest vorher schon in Togo Fußball gespielt…</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klar. Ich spiele seit meiner Geburt Fußball. (Oussi lacht) Wirklich. Ich liebe diesen Sport. In den Straßen von Sokodé, mein Heimatort, haben wir Plastiktüten gesammelt und zusammen geknüllt, zu einer Kugel geformt. Das war dann unser Fußball. Der Untergrund bestand aus Sand und Steinen.</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/oussi-1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3188" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/oussi-1-300x225.jpg" alt="oussi-1" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Hast du dich als Straßenkicker bei buntkicktgut gleich wohl gefühlt?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr wohl. Wir haben in meiner ersten Saison in der U12 die „zweite Liga“ gewonnen. Außerdem wurde ich zum sportlichen Vorbild gewählt. Da hatte ich das erste Mal in meinem Leben einen Pokal in den Händen und eine Medaille um den Hals. Das war einfach toll. Ich war mega-stolz! Habe mit Pokal und Medaille in meinem Bett geschlafen und diese am nächsten Tag mit in die Schule genommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie ging es dann weiter? </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der nächsten Saison hat mich Murat Llazicani, ein guter Freund von mir, zu den Harras Boys geholt. Er spielte da bereits und hatte mir viel über das Team erzählt. Ein Jahr später hat mich Rudi zu den Harras Bulls geholt – eine große Ehre für mich. 2008 gründete ich meine erste eigene Mannschaft als Street Football Worker – die Red Scorpions. Auch den FC Interculturale trainierte ich – eine ganz besondere Auswahlmannschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Du bist auch im Trainerstab vom „Team Germany“ beim FC Bayern Youth Cup.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Genau. Das besteht ja zu 100 Prozent aus buntkicktgut-Spielern. Ich bin seit der ersten Auflage, also 2012, beim Youth Cup dabei. In diesem Jahr hat erstmals ein Team aus Togo mitgespielt. Auch allesamt buntkicktgut-Spieler aus unseren Standorten in Sokodé, Lomé und Umgebung.</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/seite-23-Oussi-.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3189" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/seite-23-Oussi--300x169.jpg" alt="seite-23-Oussi-" width="300" height="169" /></a></p>
<p><strong>Wie oft bist du noch in Togo?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jedes Jahr eigentlich mit buntkicktgut. Durch Corona war das jetzt etwas schwieriger. Ich bin da die Brücke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was für eine Brücke?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das fing 2011 an. Da kamen wir auf die Idee, dass wir doch auch in Togo eine interkulturelle Straßenfußball-Liga aufbauen können. Und so bin ich damals mit Rudi und meinen Freunden aus Deutschland wie Manoli, Hassudin und Abu nach Sokodé geflogen. Ich habe ihnen meine Heimat gezeigt. Und wir haben im Rahmen des regionalen Kulturfestivals „Festekpé“ ein Turnier, den „Coupe de l´amité“, organisiert, bei dem wir mit Togolesen zusammen gespielt haben. Neben Fairplay, Respekt und Toleranz geht es uns in Togo vor allem um Müll, der in ganz Afrika ein großes Problem ist. So entstand der „Coupe du Quartier Propre“, bei dem die Kids vor dem Turnier gemeinsam Plastik, Dosen und anderes Zeug rund um ihren Bolzplatz sammeln und dabei lernen, wie gut und wichtig eine saubere Umwelt ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>So entstand eine Brücke zwischen München und Togo?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine sehr breite und lange Brücke, die immer massiver wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gemeinsam mit deinem Vater Bagna und buntkicktgut wurde 2013 die „Commission Sport &amp; Developpement“ in Sokodé gegründet. Was hat die für eine Aufgabe?</strong></p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/IMG_0900.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3190" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/IMG_0900-300x169.jpg" alt="IMG_0900" width="300" height="169" /></a></p>
<p>In Sokodé und Lomé werden mittlerweile über das gesamte Jahr hinweg in verschiedenen Stadtvierteln buntkicktgut-Turniere veranstaltet. Da wirkt die Commission unterstützend mit. In ihr befinden sich auch die Street Football Worker, die den Kindern und Jugendlichen in den Straßen auf Augenhöhe begegnen, Trainings organisieren und einfach für alle da sind. Die Kids sollen ja nicht nur Fußball spielen, sondern auch was fürs Leben lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In Togo wie in München…</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Überall wo wir mit buntkicktgut sind. Ich habe damals durch die interkulturellen Straßenfußball-Ligen in München sehr gut Fuß fassen können – eine fremde Stadt, eine fremde Kultur, eine fremde Sprache. Das war nicht leicht. Doch durch buntkicktgut fand ich meinen Platz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auch einen Ausbildungsplatz. Du warst der erste Auszubildende bei buntkicktgut?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 2013 habe ich dort eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann begonnen. 2019 habe ich mich dann selbständig gemacht und habe Einzeltrainings für Fußballer gegeben. Nebenbei war ich noch beim ADAC im Vertrieb tätig. Durch Corona ging das alles den Bach runter. War eine harte Zeit. Doch Rudi sagt immer: Geht nicht, gibt’s nicht! Also: Aufgeben kommt nicht in Frage, jeder kann aus seinem Leben etwas machen.</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/oussi-3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3191" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/oussi-3-300x169.jpg" alt="oussi-3" width="300" height="169" /></a></p>
<p><strong>Was hast du gemacht?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um weiterhin Geld zu verdienen, habe ich Möbel für ein Einrichtungshaus ausgeliefert und war Kurier für ein Burger-Restaurant in München. Seit über einem Jahr fahre ich Taxi mit einem Freund zusammen. Wir sind ein gutes Team.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und du bist weiterhin als Coach und Street Football Worker im Einsatz&#8230;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ohne Fußball geht nicht. (Oussi lacht) Nicht nur mit Bezug auf buntkicktgut. Ich werde auch bald wieder als Sport- und Fitnesskaufmann arbeiten, meine Coachings anbieten. Das ist genau mein Ding. Für Erwachsene, Jugendliche und natürlich Kinder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Abschluss noch eine buntkicktgut-Anekdote mit Rudi und dir?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da gibt es Tausende. Aber bei dieser hier muss ich bis heute immer wieder lachen: Ich war so 13 oder 14 Jahre alt und mit den Harras Boys unterwegs. Rudi hatte uns nach einem Spieltag im Winter  noch zum Essen eingeladen. Ich weiß nicht mehr, eine Pizzeria oder ein Burgerladen. Egal. Auf jeden Fall sitzen wir am Tisch, haben gut gegessen und Rudi sagt zu uns: ‚Geht schon mal raus, ich zahle jetzt.‘ Wir gehen raus zum buntkicktgut-Auto und warten. Fünf Minuten, zehn Minuten! Es ist ziemlich kalt draußen, wir bibbern uns einen ab. Doch Rudi kommt einfach nicht. Also gehen wir alle wieder  rein. Rudi sitzt immer noch da und liest plötzlich eine Zeitung. Wir fragen ihn: ‚Rudi, du wolltest doch zahlen.‘ Da schaut er hoch und sagt überrascht: ‚Ah ja, stimmt, ich komme.‘ Er kann sich unglaublich in Dinge vertiefen und gibt dann alles dafür. So hat er buntkickgut schließlich aufgebaut, so setzt er sich voll und ganz für die Kids ein. Bis heute. Da lässt er sich durch nichts und niemanden von abbringen.</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/oussi1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3192" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/01/oussi1-300x225.jpg" alt="European Homeless Cup 2013" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>„Wir waren so drauf wie der FC Bayern“ &#8211; buntkicktgut Legende ALBION VRENEZI von Jahn Regensburg im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 11:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[buntkicker Redaktion]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wir waren so drauf wie der FC Bayern“ buntkicker: Hallo Albion, du hast einige Jahre auf der Straße bei buntkicktgut gerockt. Mittlerweile bist du Profi. Wie nahm das Ganze seinen Lauf? ALBION VRENEZI (27): Angefangen habe ich im Alter von sieben oder acht Jahren. Habe da gesehen und gemerkt, als ich von Freunden mal mitgenommen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>„Wir waren so drauf wie der FC Bayern“</strong></p>
<div id="attachment_2471" style="width: 382px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2021/03/buntkicktgut-legends-Albion-Vrenezi-Robert-Glatzel-Oussman-Kofia-2007.jpg"><img class="wp-image-2471 " src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2021/03/buntkicktgut-legends-Albion-Vrenezi-Robert-Glatzel-Oussman-Kofia-2007-300x225.jpg" alt="" width="372" height="279" /></a>
<p class="wp-caption-text">Albion als Jugendlicher bei der interkulturellen Straßenfußball-Liga buntkicktgut</p>
</div>
<p style="text-align: left;">
<p><strong>buntkicker: Hallo Albion, du hast einige Jahre auf der Straße bei buntkicktgut gerockt. Mittlerweile bist du Profi. Wie nahm das Ganze seinen Lauf?</p>
<p></strong></p>
<p><strong>ALBION VRENEZI (27):</strong> Angefangen habe ich im Alter von sieben oder acht Jahren. Habe da gesehen und gemerkt, als ich von Freunden mal mitgenommen worden bin, wie viel Spaß mir Fußball macht. Und war ab dem ersten Tag von buntkicktgut so begeistert, dass ich bis heute ein großer Fan von den interkulturellen Straßenfußball-Ligen bin.</p>
<p><strong>Du kommst aus dem Kosovo. Wie hat es deine Familie nach München gezogen?</strong></p>
<p>Mein  Vater hat schon in Deutschland gelebt und gearbeitet. Als er dann geheiratet hat und mein kleinerer Bruder und ich zur Welt gekommen sind, zog unsere Mutter mit uns nach. Denke das war so 1997.</p>
<p><strong>Wie hieß dein Team?</strong></p>
<p>Mein Team waren die Harras Bulls. Robert Glatzel, der in England bei Cardiff City spielt, war dabei. Wie auch Oussman, Wahid, Ramsis oder Murat. Unsere Heimspiele haben wir am Bolzplatz beim Heimeranplatz ausgetragen.</p>
<p><strong>Welche Titel konntest du mit deinen Jungs holen?</strong></p>
<p>Ehrlich gesagt, wir haben so fast alle Titel geholt. Wir waren damals bei buntkicktgut so drauf wie aktuell der FC Bayern. (lacht)</p>
<p><strong>Erzähl‘ uns eine deiner lustigsten buntkicktgut-Stories?</strong></p>
<p>Da gibt es so einige. Da der Rudi für jeden Spaß zu haben ist und er selber auch immer gerne Spaß macht. Eine Story, die wahrscheinlich viele Spieler schon erlebt haben, ist die mit McDonalds. Wir saßen in seinem Auto, kamen von einem Turnier oder Spieltag. Und Rudi sagte: Kommt Jungs, wir fahren  bei McDonalds vorbei. Und als der Fastfood-Laden zu sehen war, und alle sich schon drauf freuten, fuhr er wirklich nur vorbei und nahm es wortwörtlich. Hahaha! Aber wie Rudi ist, er drehte kurz darauf um und hat uns doch noch zum Essen eingeladen.</p>
<p><strong>Noch eine Story auf Lager? </strong></p>
<p>Durch buntkicktgut habe ich damals mal bei einer bundesweiten Talentförderung mitgemacht. Über fünf Runden, die immer wo anders stattfanden, bin ich ins Finale gekommen. Da gehörte ich dann zu den 22  besten Spielern aus Deutschland von zigtausend Nachwuchskickern, die da mitgemacht hatten. Mit Fußballstar Klaus Fischer durften wir dann eine Woche ein Trainingslager im Europa-Park in Rust besuchen. Das war echt cool!</p>
<p><strong>Was hast du aus deiner Zeit bei buntkicktgut mitgenommen?</strong></p>
<p>So einiges. Egal wo man herkommt, welchen Glauben oder welche Hautfarbe man hat &#8211; wir sind alle gleich und können gemeinsam Spaß haben. Besonders mit Ball. Danach lebe ich immer noch.</p>
<p><strong>Helfen dir deine buntkicktgut-Erfahrungen jetzt als Bundesligaprofi?</strong></p>
<p>Auf jeden Fall. Auf dem Bolzer hat man wenig Zeit und Platz, man muss schnell spielen und auch mal was Außergewöhnliches machen. Das lernt man so nur auf der Straße, auf Bolzplätzen.</p>
<p><strong>Wie bist du Profi geworden?</strong></p>
<p>Das war schon immer mein Traum. Und da ich immer schon sehr ehrgeizig war und bin, habe ich dafür auch viel und hart gearbeitet. Dazu dann noch etwas Glück. So ging es für mich immer weiter und höher &#8211; bis zum Profi. Neben buntkicktgut habe ich dann auch für den SV Planegg Krailling gekickt. Irgendwann ging es dann zum FC Unterföhring, FC Augsburg, SV Sandhausen, den Würzburger Kickers und jetzt Jahn Regensburg.</p>
<p><strong>Wie sieht der Alltag eines Profis aus? </strong><br />
Der Alltag ist sehr geregelt: Wie feste Trainingszeiten jeden Tag &#8211; über vier bis fünf Stunden auf dem Gelände von Jahn Regensburg. Den Rest des Tages bin ich mit Freuden aus der Mannschaft zusammen oder auch mal gemütlich daheim.</p>
<p><strong>Wovon träumst du?</strong></p>
<p>Ich will natürlich immer Erfolg haben und an meinen Zielen arbeiten: immer besser werden und so hoch wie möglich spielen. Privat möchte irgendwann eine eigene Familie gründen. Aber da ist noch Zeit dafür.</p>
<p><strong>Denkst du noch an buntkicktgut?</strong></p>
<p>Ja, sehr oft. Ich verfolge es auf den sozialen Kanälen wie Facebook und Instagram. Auch mit Rudi bin ich immer im Kontakt, da wir sehr gut befreundet sind und ich ihm vieles zu verdanken habe, was ich sehr schätze.</p>
<p><strong>Wann sehen wir dich mal wieder in München auf einem Bolzer? </strong></p>
<p>Sobald die Corona-Pandemie vorbei ist, komme ich gerne wieder vorbei und schaue mir gerne einen Spieltag an. Es ist toll, was es bei buntkicktgut immer wieder für super Kicker gibt.</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2021/03/albion.png"><img class="  wp-image-2469 aligncenter" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2021/03/albion-300x199.png" alt="albion" width="351" height="233" /></a></p>
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		<item>
		<title>buntkicktgut Legende &#8211; Murat Traoré</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 16:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[buntkicker Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Legenden bkg]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; „Du bist das Patenkind von Jérôme Boateng“ &#160; buntkicker: Bei buntkicktgut kennt dich jeder. Aber stell‘ dich doch bitte nochmal kurz vor, für die Wenigen, die dich nicht kennen. Murat Traoré: Servus. Ich bin Murat. Mit acht Jahren habe ich angefangen, bei buntkicktgut zu spielen. Ich spielte für SoccaBonito, Westend Tigers, Marseille, Harras Bulls [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>„Du bist das Patenkind von Jérôme Boateng“</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/06/Murat1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2417" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/06/Murat1-300x193.jpg" alt="Murat1" width="300" height="193" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: center;">
<p><strong>buntkicker: Bei buntkicktgut kennt dich jeder. Aber stell‘ dich doch bitte nochmal kurz vor, für die Wenigen, die dich nicht kennen.</strong></p>
<p><strong>Murat Traoré: </strong>Servus. Ich bin Murat. Mit acht Jahren habe ich angefangen, bei buntkicktgut zu spielen. Ich spielte für SoccaBonito, Westend Tigers, Marseille, Harras Bulls und aktuell für die Westend United 39. Von 2010 bis 2018 war ich der Trainer der Harras Boys und Harras Bulls und leitete das Auswahltraining der U11 und U13.</p>
<p><strong>Welche Bedeutung hat buntkicktgut für dich?</strong></p>
<p>Buntkicktgut ist für mich Familie! Es gab sowohl Höhen als auch Tiefen, auf und neben dem Platz. Rudi und das buntkicktgut-Team waren immer für mich da. Das werde ich nie vergessen.</p>
<p><strong>Welche guten Erinnerungen hast du an buntkicktgut?</strong></p>
<p>Ich erinnere mich immer gerne daran, dass ich mit den Harras Boys und Harras Bulls alle Titel gewann, auch als Spieler. (grinst) Die wohl beste Erinnerung ist aber, dass ich fürs „Team Germany“  in der Allianz Arena beim World Final auflaufen durfte. Der FC Bayern Youth Cup 2012 war für mich das Beste, was ich je erlebte als aktiver Spieler. Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, als Dawor, unser Auswahltrainer, beim German Final zu Paul Breitner sagte: „Schau jetzt ganz genau hin!“</p>
<p><strong>Warum?</strong></p>
<p>Das Team  Blackstars hatte gerade einen Elfmeter, ich war im Tor. Gegen Mike. Mit Absicht ging ich einen Schritt nach rechts und spekulierte so darauf, dass er in die linke Ecke schießen würde, was dann auch geschah und ich konnte halten. Danach rief mich Paul Breitner zu sich, ich weiß noch genau was er mir zuflüsterte: „Sie sind doch die Nummer 19, richtig?“ Ich bejahte, darauf meinte er: „Bitte behalte das für dich: du bist dabei!“.</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/06/Murat2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2418" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/06/Murat2-300x200.jpg" alt="Murat2" width="300" height="200" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Wow!</strong></p>
<p>Ich konnte es nicht glauben und musste bis zur Siegerehrung cool bleiben. Das Turnier an sich war etwas enttäuschend, wir hatten wenig Glück, einer unserer Spieler brach sich das Bein und wir wurden vierter von fünf. Dafür waren die Übernachtungen göttlich witzig, man war jeden Abend zusammen, machte Dummheiten und sprach nur von dem Tag, an dem das World Final endlich losging. Es war eine tolle Zeit, das Trainer Team war fantastisch und die Spieler sowieso. Mit denen habe ich heute noch Kontakt.</p>
<p><strong>Welche schlechte Erinnerung hast du an buntkicktgut?</strong></p>
<p>Meine schlechten Erfahrungen waren die Auseinandersetzungen mit anderen Spieler und Teams nach dem Spiel oder auf dem Spielfeld. Wir hatten einen Spieltag an der Siegenburgerstraße beim Audi Dome, wir standen im Endspiel und führten sogar mit 4:1. Als Jacob Avadra von einem Spieler umgegrätscht wurde und gegen den Pfosten flog. Da sah ich nur noch rot und wollte dem Spieler das Gleiche antun. Kurz vor Schluss grätschte ich ihn mit einer Blutgrätsche um, er flog und schrie so laut, dass ich wirklich dachte, ich hätte sein Schienbein gebrochen. Es kam zur Schlägerei und zum Spielabbruch.</p>
<p><strong>Auf den Bolzplätzen gehen schon mal die Emotionen hoch. </strong></p>
<p>Auf jeden Fall. Normal. Aber wenn ich dieses Spiel beziehungsweise diese Aktion rückgängig machen könnte, würde ich es tun. Ich war damals sehr jung und hatte einige Probleme mit aggressivem Verhalten, was mir und meiner Mannschaft letztendlich schadete. Die Folgen waren jedes Mal einen Brief an den Liga-Rat schreiben. Einmal musste ich lange pausieren. Dann musste ich beim Spieltag aushelfen. Diese Konsequenzen halfen mir über mein Verhalten nachzudenken. Zumal ich ja auch noch Kapitän von unserem Team war. Später wurde ich selbst Street Football Worker und konnte mit eigenen Augen und etwas Distanz sehen, dass aggressives Verhalten nicht gut ist. Mit Gewalt kann man keine Konflikte lösen.</p>
<p><strong>Spieler, Street Football Worker, Trainer und lebende Legende – hört sich insgesamt nach einer tollen Zeit für dich an?</strong></p>
<p>Ich konnte durch buntkicktgut aus meinen Fehlern lernen und habe auch immer wieder eine Chance bekommen, wurde nicht fallen gelassen. Und ich konnte genau das tun, was mir richtig Spaß machte – Fußball spielen. Mein Ziel war es immer dabei, die Spieler und Spielerinnen spielerisch wie auch charakterlich zu fordern und fördern. Jeden Freitag am Spieltag und jeden Sonntag auf dem Trainingsplatz. buntkicktgut ist ein Ort, wo man sich fern vom Fußballverein mit seinen Freunden, Bekannten oder Geschwistern auf dem Spielfeld battlen konnte. Die Zeit war fantastisch. Werde ich nie vergessen.</p>
<p><strong>Auf einem unserer buntkicker-Magazine bist du auf dem Cover mit Jérôme Boateng. Was hat es damit auf sich?</strong></p>
<p>Der Rudi rief mich einmal einfach ins Büro und meinte, er habe eine Überraschung für mich. Anfangs dachte ich mir nichts dabei. Er sagte: „Du bist das Patenkind von Jérôme Boateng.“ Ich musste richtig lachen und machte mich darüber lustig, schließlich ist Papa Rudi für seine Witze bekannt. Als er mir dann aber die Infos zeigte, war klar, er meint es ernst. Ich freute mich riesig und rief gleich meinen besten Freund Cheikh an. Als wir unser Idol dann treffen sollten, nahm ich ihn natürlich mit.</p>
<p><strong>Was lief dann?  </strong></p>
<p>Zusammen gestalteten wir ein T-Shirt, dachten uns dafür ein Design und Motto aus. Ein paar Wochen später kam er dann in die IG Feuerwache mit seinem Audi TT, wir gaben eine Menge Interviews und zeigten das T-Shirt, welches wir zusammen gestaltet hatten. Anschließend gab er mir noch ein Trikot von sich mit seiner Unterschrift darauf und fuhr mich und Cheikh nach Hause.</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/06/Murat-3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2419" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/06/Murat-3-300x193.jpg" alt="Murat 3" width="300" height="193" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Hast du noch eine schöne Geschichte auf Lager?</strong></p>
<p>Eines Tages hatten wir an einem Freitag einen U15-Spieltag am Hasenbergl. Henoc, Dion, Mohammed, Yigit Ali, Mohammed Ali, Voller und Jamal waren an dem Tag dabei. Die Jungs waren alle schon fertig umgezogen in den gelb-grünen Harras-Trikots. Mohammed Turkmani, der heute Referee und aktiver Spieler in der Ü17 Liga ist, war damals unser Torwart und noch nicht fertig, also sagte ich zu ihm: „Bitte beeil dich! Die Turnierleitung und die Teams warten auf uns!“ Wir waren wie immer 15 Minuten zu spät da. (lacht) Doch Momo stand einfach da und meinte nur: „Murat, wir haben ein Problem…“. Weil er so ewig gebraucht hatte, rief ich mit einer etwas lauten Stimme: „Was ist denn los!?“ Er antwortete: „Meine Mama hat mir unsere Ofenhandschuhe eingepackt statt die Torwarthandschuhe…“</p>
<p><strong>Was wünscht du dir für buntkicktgut in der Zukunft? </strong></p>
<p>buntkicktgut macht eine herausragende Arbeit für Kinder und Jugendliche. Man sollte jedoch noch mehr Input in die Ladies-Liga stecken. Vielleicht auch eine Mädchen-Auswahlmannschaft gründen.</p>
<p>Interview: Leonardo</p>
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		<title>buntkicktgut Legenden &#8211; Robert Glatzel</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2019 15:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[buntkicker Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Legenden bkg]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>
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		<description><![CDATA[Robert Glatzel ist einer derjenigen Straßenkicker, die ihren Traum von einer Profikarriere erfüllen konnten. Spätestens seit seinem Hattrick gegen die Bayern, ist er deutschlandweit bekannt. Zur Saison 2019/2020 läuft  er für Cardiff City auf. Wir haben ihn im Mai beim Corso Leopold getroffen und hatten natürlich einige Fragen. &#160; buntkicker: Vielleicht kurz nochmal zu deiner [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Robert Glatzel ist einer derjenigen Straßenkicker, die ihren Traum von einer Profikarriere erfüllen konnten. Spätestens seit seinem Hattrick gegen die Bayern, ist er deutschlandweit bekannt. Zur Saison 2019/2020 läuft  er für Cardiff City auf. Wir haben ihn im Mai beim Corso Leopold getroffen und hatten natürlich einige Fragen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>buntkicker: Vielleicht kurz nochmal zu deiner Person. Deine Profikarriere ist für alldiejenigen die neu bei buntkicktgut sind vermutlich bekannter, als deine Zeit damals bei bkg. Wie und wann hast du bei buntkicktgut angefangen und was waren deine größten Erfolge?</p>
<p>Robert Glatzel: Ja ich weiß gar nicht wann ich genau angefangen habe. Ich glaube 10 oder 11 ungefähr – ich habe U13, U15 und U17 gespielt. Die ganzen Turniere und die ganzen Cups, ob beim Sommercamp oder in der Winterliga – in der Feldmochinger Halle damals. Bei Harras Bulls habe ich gespielt, dann Black Tigers war unser eigenes Team mit unseren Freunden. Also ich war bei buntkicktgut auf jeden Fall viel unterwegs.<strong><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/image1-e1567426739411.jpeg"><img class=" size-medium wp-image-2131 aligncenter" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/image1-e1567426739411-300x225.jpeg" alt="image1" width="300" height="225" /></a></strong></p>
<p>buntkicker: Hast du noch Kontakt zu jetzigen Leuten die bei buntkicktgut noch aktiv sind bzw. mit welchen damaligen Personen triffst du dich heute noch?</p>
<p>Robert Glatzel: Kontakt habe ich auf jeden Fall. Man hat durch buntkicktgut auch schon Freunde fürs Leben gefunden, nicht nur Freunde auf dem Platz sondern auch neben dem Platz. Mit dem Azad habe ich noch viel Kontakt, mit Marwane und klar die ganzen Jungs die man immer mal wieder sieht ja mit denen halte ich natürlich auch noch den Kontakt. Es ist nicht nur Fußball gewesen sondern viel mehr.</p>
<p>buntkicker: Letzte Frage: für uns ist es natürlich alle sehr sehr spannend. Ich weiß nicht, ob du das so mitbekommst – wir verfolgen deine Karriere auf jeden Fall. Was sind deine Ziele für die nächsten Jahre.</p>
<p>Robert Glatzel: Klar ich will einfach so hoch wie möglich spielen, so erfolgreich wie möglich sein und setze mir da kein Limit. Einfach das Maximum rausholen. Bundesliga wäre ein Traum klar – früher oder später – das ist auf jeden Fall mein Ziel. Mal schauen wo es mich früher oder später hinführt.</p>
<p>buntkicker: Robert vielen lieben Dank für deine Zeit.</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/maxresdefault.jpg"><img class="  wp-image-2141 aligncenter" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/maxresdefault-300x169.jpg" alt="maxresdefault" width="355" height="200" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Freshe Haarschnitte gesponsort von Samo!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 13:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[buntkicker Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Legenden bkg]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Team MC Laim xx war einige Jahre lang nicht aus den Teamlisten bei buntkicktgut wegzudenken. Früher rasierten sie ihre Gegner auf dem Platz und heute hat, zumindest einer von ihnen, das Rasieren zu seinem Beruf gemacht. Samo, Rudi´s Stammfriseur, nahm unsere Einladung beim diesjährigen Sommerfest in der IG-Feuerwache teilzunehmen dankend an. Wir veranstalten Panno-KO [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Team MC Laim xx war einige Jahre lang nicht aus den Teamlisten bei buntkicktgut wegzudenken. Früher rasierten sie ihre Gegner auf dem Platz und heute hat, zumindest einer von ihnen, das Rasieren zu seinem Beruf gemacht. Samo, Rudi´s Stammfriseur, nahm unsere Einladung beim diesjährigen Sommerfest in der IG-Feuerwache teilzunehmen dankend an. Wir veranstalten Panno-KO Spiele und die Gewinner kriegen dann exklusiv von Samo einen kostenlosen Haarschnitt. Wir hatten nach der Aktion natürlich einige Fragen an ihn&#8230;<br />
</strong></p>
<hr />
<p><em>Leonardo:</em> Erstmal sind wir froh, dass du unserer Einladung gefolgt bist und hier bei uns bist. Wir sind von der Redaktion. Das ist Gull und ich bin Leonardo.</p>
<p><em>Samo</em>: Freut mich!</p>
<p><em>Leonardo</em>: Du bist der Friseur heute gewesen, was hast du heute gemacht, nur Haare geschnitten?</p>
<p><em>Samat</em>: Genau, nur Haare geschnitten, ich hab mal vor 6 Jahren bei Buntkicktgut Fußball gespielt. Die Mannschaft hieß damals  MC Laim und es war eine sehr schöne Zeit , deswegen habe ich ja das hier und heute alles gemacht um mich bei Rudi zu bedanken und ja ich hoffe ich hab irgendwann nochmal die Möglichkeit daas zu machen denn  heute hat es mir sehr Spaß gemacht.</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/asfv.jpg"><img class=" size-medium wp-image-2094 aligncenter" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/asfv-300x225.jpg" alt="asfv" width="300" height="225" /></a></p>
<p><em>Leonardo</em>: Starke Aktion man, ich mein es ist dauerbesetzt bei dir. Wie viele Haarschnitte hattest du heute?</p>
<p><em>Samo</em>:  Woah, Ich glaub ungefähr 10. ich hatte leider nicht soviel Zeit, da es schnell dunkel wurde. Wir hatten echt viel Stress hier, aber es war echt schön, gute Kids, alle freundlich, respektvoll, hat mir echt sehr Spaß gesmacht.</p>
<p><em>Gull</em>: Was hat dir denn heute so am besten gefallen?</p>
<p><em>Samat</em>: Das hier alle so freundlich waren, sehr hilfsbereit, jeder hat mitgeholfen und das war echt geil und aufjedenfall ALLES war geil hier.</p>
<p><em>Gull</em>: War es schon immer dein Wunsch Friseur zu werden?</p>
<p><em>Samat</em>: Ich wusste nie, dass ich mal Friseur werde, ich wollte eigentlich immer Fußballer werden. Aber es ist halt so gekommen und es macht mir sehr Spaß. Für mich ist es der beste Job den es gibt.</p>
<p><em>Gull</em>: Du hast ja deinen eigenen Laden hier richtig, wo genau befindet der sich denn?</p>
<p><em>Samat</em>: Nein kein eigenen Laden, ich bin der Geschäftsführer. Der ist am Harras Marghareten Platz.</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/as.jpg"><img class=" size-medium wp-image-2095 aligncenter" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/as-300x225.jpg" alt="as" width="300" height="225" /></a></p>
<p><em>Gull</em>: Welcher Haarschnitt ist der beliebteste?</p>
<p><em>Samat</em>: Seiten auf Null aufjedenfall. Jeder will Null haben. Immer Null, Null, Nul. Das ist aufjedenfall mit Abstand der beliebteste.</p>
<p><em>Gull</em>: Wie sind die Preise so, welcher ist der niedrigste, welcher der höchste?</p>
<p><em>Samat</em>: Normaler Haarschnitt kostet 13 Euro, wenn man aber komlett Null will, mit Epeliermaschiene kostet es 16 Euro.</p>
<p><em>Leonardo</em>: Machst du nur Männer?</p>
<p><em>Samat</em>: Nein, Frauen mache ich auch, aber im Moment nicht soviele  Frauen, eher Männer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Leonardo</em>: Was ist schwieriger Männer oder Frauen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Samat</em>: Ich sag mal beides ist schwierig, Frauen sind nur anstrengend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Leonardo</em>: Reden die zuviel?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Samat</em>: Nein die reden nicht zuviel, sie sind aber nie zufrieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Gull</em>: Du hast ja vorhin erwähnt, dass du mal bei Buntkicktgut gespielt hast, wie bist du dazu gekommen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Samat</em>: Ich war in einem Asylheim. Dort hatten wir eine Asylmannschaft. Ja wir waren alle Freunde und hatten alle nur dieses eine gemeinsame Hobby: FUßBALL. Da haben wir dann die Chance von Rudi bekommen, gemeinsam spielen zu können und dafür sind wir bis heute sehr dankbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Gull</em>: Was gefällt dir allgemein an Butkicktgut am meisten?</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/asdfav.jpg"><img class=" size-medium wp-image-2096 aligncenter" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/08/asdfav-225x300.jpg" alt="asdfav" width="225" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Samat</em>: das es viele Leute von der Straße holt. Hätte ich damals kein Fußball gespielt, und die Chance nicht genutzt, wär ich wahrscheinlich kriminell geworden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Leonardo</em>: Okey wir bedanken uns ganz herzlich und dann würden wir mit deiner Erlaubnis noch ein Selfie mit dir machen, für unsere Homepage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Samat</em> : Sehr sehr gerne!</p>
<hr />
<p>Hast du auch mal Lust bei Samo vorbeizuschauen?</p>
<p><em>Salo´s Diamond Friseur</em></p>
<p>Plinganserstraße 17</p>
<p>81369 München</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>buntkicktgut-Legenden: Hamudi Tasman</title>
		<link>http://buntkicker.de/wordpress/buntkicktgut-legenden-hamudi-tasman/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2019 09:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[buntkicker Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Legenden bkg]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[buntkicker-Redaktion: Wir brauchen nicht groß darüber zu diskutieren. Du bist eine buntkicktgut –Legende. Wir haben aber viele neue Gesichter hier. Für diejenigen die dich nicht kennen: stell dich doch bitte kurz vor. Hamudi: Ich bin auf jeden ein Urgestein von buntkicktgut und kenne den Papa Rudi schon ganz ganz lange. buntkicker-Redaktion: Was ist Break´n Ball? [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>buntkicker-Redaktion: Wir brauchen nicht groß darüber zu diskutieren. Du bist eine buntkicktgut –Legende. Wir haben aber viele neue Gesichter hier. Für diejenigen die dich nicht kennen: stell dich doch bitte kurz vor.</p>
<p><strong>Hamudi: Ich bin auf jeden ein Urgestein von buntkicktgut und kenne den Papa Rudi schon ganz ganz lange.</strong></p>
<p>buntkicker-Redaktion: Was ist Break´n Ball?</p>
<p><strong>Hamudi: Break´n Ball – das ist eine Mischung zwischen Break´Dance und Fußball oder viel Ball-Artistik. Wir versuchen da viele Street-Art Richtungen zusammen zu bringen. Das Ergebnis spricht dafür, dass das richtig gut geht.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/05/021_NC.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2017" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/05/021_NC-300x200.jpg" alt="021_NC" width="300" height="200" /></a>   <a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0698.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2020" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0698-300x200.jpg" alt="IMG_0698" width="300" height="200" /></a></p>
<p>buntkicker-Redaktion: Wo und wie hast du deine Tanz Skills gelernt bzw. geübt?</p>
<p><strong>Hamudi: Damals hat uns die Heimleitung von der Bodenehrstraße ein Angebot zur Verfügung gestellt. Dort haben wir so die ersten Erfahrungen gemacht. Hasudin und ich waren da so die Break Dancer. Und so ab 2004 haben wir dann auch an Battles teilgenommen. </strong></p>
<p>buntkicker-Redaktion: Du bist ein Münchner Original. Was glaubst du können wir besser –      Fußball oder Tanzen?</p>
<p><strong>Hamudi: Ja das ist so die Sache – der eine macht Basketball gerne und kann das auch richtig gut, der andere mag Fußball und ist darin gut und wieder jemand anderes tanz gerne und ist darin der Champion. Ich persönlich war zum Beispiel nie so das Talent. Nicht so wie beispielsweise ein Liridon Krasniqi oder ein Albion Vrenezi. Rudi hat da auch schon sehr viel Zeit und Kraft investiert und die Schlauen haben das dann auch natürlich genutzt. Und ja, um auf die Frage zurück zu kommen – jeder hat halt sein eigenes Talent. Schau dir beispielsweise Aloun (Step2diz) an. Das was Rudi für buntkicktgut ist, ist Aloun in meinen Augen fürs Tanzen. Er ist ebenfalls eine Vorbildfunktion. </strong></p>
<p>buntkicker-Redaktion: Was war das lustigste oder schönste Abenteuer, das du mit Papa Rudi erlebt hast?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0604.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2019" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0604-300x225.jpg" alt="IMG_0604" width="300" height="225" /></a><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/05/Vikt-127.jpg">   <img class="alignnone size-medium wp-image-2021" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/05/Vikt-127-300x199.jpg" alt="Vikt-127" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>Hamudi: Ja die schönste Aktion von mir und Rudi war, wo wir Bergsteigen waren. Rudi hat mit einer Frau damals geredet, die er irgendwie kennen gelernt hat. Irgendwie durchs quatschen halt und ich habe ihm die Brusthaare weggerissen – da waren wir klein, aber ich glaueb der hasst mich heute noch dafür. Ich habe ihm einfach vor der Frau die Brusthaare – du weißt doch Rudi hat Brusthaare wie ein Schaaf – ich glaube immer noch.  Die habe ich ihm halt aus der Brust weggerissen.</strong></p>
<p>buntkicker-Redaktion: An was denkst du, wenn du den Begriff buntkicktgut hörst?</p>
<p><strong>Hamudi: buntkicktgut: zweites zuhause. Wenn ich ehrlich bin, nicht nur Fußball sondern auch ein zweites zuhause, ein Ort wo man abschalten kann, mit Freunden zusammen ist und Spaß haben kann.</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td rowspan="2"></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>buntkicktgut-Legenden: Dang Nguyen alias Daniel Neumann</title>
		<link>http://buntkicker.de/wordpress/buntkicktgut-legenden-dang-nguyen-alias-daniel-neumann/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2018 22:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[buntkicker Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Legenden bkg]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[ang Nguyen – im wahrsten Sinne des Wortes eine buntkicktgut-Legende. Vor allem wegen seiner Fähigkeiten im Tor hat er sich zu einer der anerkanntesten Persönlichkeiten bei buntkicktgut entwickelt. Aber auch aufgrund der ungewöhnlichen Mischung, in seinem Team Inter Afro, prägt sich Dang in die Köpfe der Menschen. buntkicker: Erzähl uns wie deine Laufbahn bei buntkicktgut [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em><strong>ang Nguyen – im wahrsten Sinne des Wortes eine buntkicktgut-Legende. Vor allem wegen seiner Fähigkeiten im Tor hat er sich zu einer der anerkanntesten Persönlichkeiten bei buntkicktgut entwickelt. Aber auch aufgrund der ungewöhnlichen Mischung, in seinem Team Inter Afro, prägt sich Dang in die Köpfe der Menschen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/02/Dang5-1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1822" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/02/Dang5-1-300x200.jpg" alt="Dang5 (1)" width="300" height="200" /></a></p>
<p><em>buntkicker:</em> Erzähl uns wie deine Laufbahn bei buntkicktgut angefangen hat?</p>
<p><em>Dang:</em> Das ist schon so lange her…Es war vor 17 Jahren als ein Klassenkamerad von mir, Dawit Tesfaye und Spieler von Inter Afro mich fragten, ob ich in seinem Team Fußball spielen möchte. Ich als Fußballverrückter habe natürlich sofort zugesagt. Ich habe dann 14 Jahre ununterbrochen mit den Jungs bei buntkicktgut gekickt.</p>
<p><em>buntkicker:</em> Und deine erste Begegnung mit Rudi?</p>
<p><em>Dang: </em>Ich habe ihn damals als Organisator kennengelernt, der das Projekt geleitet und sich um alles gekümmert hat, damit die Fußballiga mit den unterschiedlichsten Teams funktionieren konnte. Aber eigentlich habe ich ihn damals als größten Konkurrenten in der Liga in Erinnerung, denn er war nicht nur Chef-Organisator, sondern auch Teambetreuer von Harras Bulls, unserem größten Rivalen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/02/Dang1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1823" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/02/Dang1-300x200.jpg" alt="Dang1" width="300" height="200" /></a></p>
<p><em>buntkicker:</em> Welches der Turniere bleibt dir besonders in Erinnerung und warum?</p>
<p><em>Dang: </em>Es wird Rudi nicht gefallen, aber das beste Turnier, das mir in Erinnerung geblieben ist, ist der Gewinn des 1.Inter City Cup im Grünwalder Stadion im Sommer 2003. Ich treffe noch viele Fußballspieler in München, die heute noch von dem hochkaratigen Turnier mit vielen Mannschaften aus ganz Europa schwärmen.</p>
<p><em>buntkicker:</em> Für viele Spieler bist du in den letzten Jahren vor allem durch deine spontanen Auftritte bei den Finals und den guten Leistungen im Tor bekannt. Bist du der beste Torhüter, der jemals bei buntkicktgut gespielt hat?</p>
<p><em>Dang: </em>Ich würde diesen Satz sofort unterschreiben! Ich wurde regelmäßig als besten Torwart der Liga ausgezeichnet. Der Torwart von Harras Bulls war ebenfalls sehr stark. Ich glaube er heißt Alem. Im Übrigen habe ich von meinen Fähigkeiten als Torwart bis heute kein bisschen eingebüßt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/02/Dang4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1824" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/02/Dang4-300x200.jpg" alt="Dang4" width="300" height="200" /></a></p>
<p><em>buntkicker:</em> Dein BKG-Dreamteam? Einer im Tor und vier Spieler vorne. Wer ist dabei?</p>
<p><em>Dang: </em>Wenn ich mein BKG-Dreamteam auswählen darf, würde ich folgende Spieler nehmen:</p>
<p style="text-align: center;">Torwart: Ich</p>
<p style="text-align: center;">Abwehrspieler: Sammy (Inter Afro) und Malek (Harras Bulls/Inter Afro)</p>
<p style="text-align: center;">Stürmer: Dawit Tesfaye (Inter Afro) und Kastriot (Harras Bulls)</p>
<p><em>buntkicker</em>: In letzter Zeit warst du vor allem neben dem Platz sehr erfolgreich.</p>
<p><em>Dang: </em>Ich habe in den letzten Jahren Jura in München studiert und arbeite seit zwei Jahren als Rechtsanwalt. Ich möchte junge Leute ermutigen Fußball in der Freizeit zu spielen, denn es sind die Tugenden auf dem Fußballplatz, die man für das spätere Leben sehr gut gebrauchen kann z.B. der Ehrgeiz, der gegenseitige Respekt, der Teamgedanke und Kontakte zu Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und verschiedenstem Charakter.</p>
<p><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/02/Dang6.jpg"><img class="size-medium wp-image-1825 aligncenter" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/02/Dang6-300x201.jpg" alt="SONY DSC" width="300" height="201" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><em>buntkicker:</em> Wahrscheinlich haben wir viele Menschen die dich nicht kennen, sehr neugierig gemacht. Dürfen wir uns auf ein Wiedersehen freuen?</p>
<p><em>Dang: </em>Ich bin mir sicher, dass wir als Inter Afro in naher Zukunft die Liga wieder bereichern werden. Jedes Team in der Liga träumt davon gegen uns zu spielen. Wenn wir die Zusage von Rudi bekommen würden, dass wir als „Legendenteam“ an der Hallensaison teilnehmen könnten, würde ich morgen meine Spieler anrufen, damit wir ein Team zusammenstellen können</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>buntkicktgut Legendinnen: Suli &amp; Valentina</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Mar 2017 16:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[buntkicker Redaktion]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Legenden bkg]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu einem ganz besonderen Interview trafen wir uns mit den buntkicktgut Legendinnen, Suli Kurban und Valentina Llazicani, in der Münchner Innenstadt. Spontan entscheiden wir uns, dass wir das Interview, vorbei an den schönsten Orten Münchens, im Auto durchführen. Auch Valentina, die bereits Mutter ist und auf ihren Sohn aufpassen muss, ist live per facetime dabei. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu einem ganz besonderen Interview trafen wir uns mit den buntkicktgut Legendinnen, Suli Kurban und Valentina Llazicani, in der Münchner Innenstadt. Spontan entscheiden wir uns, dass wir das Interview, vorbei an den schönsten Orten Münchens, im Auto durchführen. Auch Valentina, die bereits Mutter ist und auf ihren Sohn aufpassen muss, ist live per facetime dabei. Heute wie damals: spontan und der große Wille das zu kriegen was man will. Wie in diesem Fall: die buntkicktgut-LegendINNEN</em></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1774" style="width: 212px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/unnamed.jpg"><img class="wp-image-1774 size-medium" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/unnamed-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a>
<p class="wp-caption-text">Valentina und Suli am Harras. (Foto: Alexander Riedel)</p>
</div>
<p><strong>Hallo ihr beiden, für die 12. Ausgabe des buntkickers werdet ihr als buntkicktgut-Legenden vorgestellt. Laut den ja fast schon „legendären“ Erzählungen wart ihr früher sehr viel zusammen, richtig?</strong></p>
<p><em>Suli:</em> Ja wir waren eigentlich 24-Stunden zusammen unterwegs. Tag und Nacht.</p>
<p><strong>Wie kommt es dazu? Habt ihr gemeinsam gelebt?</strong></p>
<p><em>Valentina:</em> Wir haben in der Gemeinschaftsunterkunft Tischlerstraße in Fürstenried damals gewohnt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Eigentlich bist du gar nicht so schwach wie ich dachte.“</p></blockquote>
<p><strong>Und plötzlich standet ihr eines Tages vor der Tür bei buntkicktgut und habt euch bei Rudi vorgestellt? Wie kam der Kontakt?</strong></p>
<p><em>Suli:</em> Valentina hatte davor mit ihrer Familie in der Bodenehrstraße gewohnt. Das ist der Ort am Harras wo buntkicktgut entstanden ist. Also dort wo der Rudi immer unterwegs war. Das heißt: sie kannte Rudi und  buntkicktgut schon. Anschließend ist sie an die Tischlerstraße gezogen. Dort hat sie allerdings nicht lange gewohnt. Sie musste dann wegen ihrem Aufenthaltsstatus kurze Zeit später wieder umziehen. Sie war allgemein in vielen Asylunterkünften und hat dann später in Allach gewohnt. Aber anfangs mochten wir uns eigentlich gar nicht. Sie wusste dass es mich gibt und ich wusste dass es sie gibt. Wir haben uns eben jeden Tag zwangsläufig dort gesehen. Valentina war sehr temperamentvoll. Ich war auch temperamentvoll aber nicht so sehr wie sie.</p>
<p><em>Valentina:</em> Nein du warst schlimmer.</p>
<p><em>Suli:</em> Im Vergleich zu ihr war ich nicht so krass, weil sie sich schon sehr früh behaupten musste. Es gab einen Vorfall am Harras, wo wir uns in die Haare bekommen haben, um es mal nett auszudrücken. Das coole war bei ihr, dass obwohl wir Streit hatten kam sie nach einer Woche auf mich zu und hat gesagt: &#8222;Eigentlich bist du gar nicht so schwach wie ich dachte.“ Erinnerst du dich noch?</p>
<p><em>Valentina:</em> Das waren die ersten Worte unserer Freundschaft. Ab diesem Moment waren wir dann 24-Stunden zusammen.</p>
<div id="attachment_1775" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/unnamed-2.jpg"><img class="wp-image-1775 size-medium" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/unnamed-2-300x231.jpg" alt="" width="300" height="231" /></a>
<p class="wp-caption-text">Harras Ladies! (Foto: Alexander Riedel)</p>
</div>
<blockquote><p>&#8230; erste Mal buntkicktgut war so: Valentina hat mir von einem Typen erzählt der Rudi heißt. Ich habe mir Rudi immer als verrückten Professor vorgestellt&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Und das erste Mal buntkicktgut war dann also nur eine Frage der Zeit, weil Valentina dort ja schon aktiv war?</strong></p>
<p><em>Suli:</em> Ja das erste Mal buntkicktgut war so: Valentina hat mir von einem Typen erzählt der Rudi heißt. Ich habe mir Rudi immer als verrückten Professor vorgestellt weil du ja immer meintest: „Mit dem kann man immer mit seinem Wohnwagen rumfahren und der ist voll cool mit ihm kann man einfach alles machen. Da dachte ich mir: cool ich will auch.</p>
<p><em>Valentina:</em> Ich hatte auch gemeint, dass wir nebenbei immer wieder Fußball spielen. Da meinte Suli, dass sie doch gar kein Fußball spielen kann.</p>
<p><em>Suli:</em> Ja, Valentina war ja eine wahnsinnige Fußballerin. Ich hatte keine Ahnung von Fußball, ich wollte einfach nur etwas machen und rauskommen. Und so sind wir dann bei Rudi gelandet. Wir waren dann bei den Harras Ladies, ich glaube die zweite Generation oder? Das weiß der Rudi am besten.</p>
<p><em>Valentina:</em> Die erste Generation war ja mit Aida usw. Auf jeden Fall waren starke Mädels da. Die aktive Zeit bei buntkicktgut war als der Alexander Riedel den Film „Draußen bleiben“ gedreht hat.</p>
<div id="attachment_1776" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/unnamed-1.jpg"><img class="wp-image-1776 size-medium" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/unnamed-1-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a>
<p class="wp-caption-text">(Foto: Alexander Riedel)</p>
</div>
<p><strong>Valentina hat es gerade angesprochen: „Draußen bleiben“ von Alexander Riedel. In wie fern hat dich der Film für das was du heute machst geprägt, Suli?</strong></p>
<p><em>Suli:</em> Es ist sehr spannend. Der Film wurde in einer Zeit gedreht wo wir keine Ahnung hatten was eine Doku ist. Vor allem kam da ein komischer Typ von der Filmhochschule der meinte: „Ja ich möchte einen Film über euch drehen.“ Wir dachten nur: „Du Spinner, was willst du über uns denn drehen? Wen interessiert das denn?“</p>
<p><em>Valentina:</em> Ich kann den Film immer noch nicht sehen. Ich weiß noch als ich bei der Premiere in den raus gegangen bin….</p>
<p><em>Suli:</em> Mir war es ehrlich gesagt egal. Wir hatten ja auch zugesagt. Ich kann sie verstehen, weil wir schon zwei Rabauken waren, die Schwierigkeiten gemacht haben. Aber um auf deine Frage zurück zu kommen. Ja, natürlich hat mich der Film bestimmt irgendwie unbewusst inspiriert später einmal das Gleiche zu tun. Da hatte ich die erste Berührung mit einem Dokumentarfilm. Das waren einfach komische Zufälle in meinem Leben. Ich bin aber nicht mit dem Gedanken zu buntkicktgut gegangen, irgendwann mal Filmemacherin zu werden.</p>
<blockquote><p>&#8222;&#8230; Ausbildung, Weiterbildung, Studium im Gesundheitsmanagement, Kind, Haushalt und einen Mann.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Wie stehen eigentlich eure Eltern zu dieser Freundschaft?</strong></p>
<p><em>Suli:</em> Ich glaube beide hatten am Anfang angst und die Befürchtung dass wir nur rum strawanzen würden.</p>
<p><em>Valentina:</em> Ja, wie streng deine Eltern waren…!</p>
<p><em>Suli:</em> Bei deiner Mutter konnte man Sachen machen die ich so nicht machen konnte. Mittlerweile bewundern meine Eltern Valentina sehr für das was sie erreicht hat. Sie hat alles was sie sich vorgenommen hat erreicht. Ausbildung,  Weiterbildung, Studium im Gesundheitsmanagement, Kind, Haushalt und einen Mann. Das muss man sich mal vorstellen. Wenn man sie früher gesehen hätte. Heute arbeitet sie mit hochsensiblen Patienten.</p>
<p><em>Valentina: </em>Tja, das kommt bei deinen Eltern natürlich gut an.</p>
<p><strong>Deine Karriere Suli, ist aber auch sehr beachtlich.</strong></p>
<p><em>Suli:</em> Ich würde nicht sagen beachtlich. Ich hatte wahnsinnig viel Glück und es sind viele Zufälle passiert.  Ich wollte damals zu einem Casting bei den Kammerspielen gehen und bin leider im falschen Raum gelandet.</p>
<p><em>Valentina:</em> Ja du hattest dich ja später gewundert weil alle anderen so alt waren.</p>
<p><em>Suli: </em>Stimmt, nach dem Casting habe ich das aber auch gleich klar gestellt. Einen Tag später kam dann plötzlich ein Anruf und man hat mir mitgeteilt, dass man mich sehr interessant fand und ob ich doch nicht Lust hätte. Das Stück war später dann sehr erfolgreich. In einer Vorstellung saßen zwei Redakteure des BR vom Jugendprogramm „bavarian open radio“ heute unter dem Namen „PULS“ bekannt. Die haben mich gefragt ob ich Lust habe bei denen zu arbeiten. So bin ich dann zum Radio gekommen.</p>
<p><strong>Du hast vor kurzem einen Preis bekommen. War das dein persönlicher Höhepunkt?</strong></p>
<p><em>Suli:</em> Höhepunkt würde ich nicht sagen. Ich habe eine Auftragsproduktion für den BR für das Programm Lebenslinien gedreht. Das war eine Doku über 45 Minuten über Ramazan, ein Gastarbeiterkind der schon in der 2. Generation in Deutschland lebt. Er ist Thai-Box-Trainer in Neuperlach. Er ist ähnlich wie Rudi finde ich. Genau wie Rudi arbeitet er mit einem Medium mit den er die Menschen auf das wirkliche Leben vorbereitet. Der Film hat viel Aufmerksamkeit bekommen. So habe ich vom Presseclub München eine Auszeichnung erhalten. Das hilft dir natürlich in deinem Berufsleben, klar. Aber Höhepunkt? Nein! Mein Höhepunkt ist Tag für Tag, dass ich diese Tätigkeit ausführen darf. Da bin ich sehr glücklich für.</p>
<div id="attachment_1778" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/15036670_10155526866569698_700257827097161706_n.jpg"><img class="wp-image-1778 size-medium" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/15036670_10155526866569698_700257827097161706_n-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>
<p class="wp-caption-text">Suli´s Auszeichnung beim Presseclub München (Foto: © Presseclub München)</p>
</div>
<blockquote><p>Sobald ihm Fußballschuhe passen nehme ich ihn mit. Das ist echt mein Wunsch.</p></blockquote>
<p><strong>Was macht ihr eigentlich heute bei buntkicktgut?</strong></p>
<p><em>Valentina:</em> Ich bin gar nicht für buntkicktgut tätig. Aber wenn wir manchmal gemeinsam an Wochenenden chillen sage ich der Suli, dass sich Rudi schon mal darauf einstellen kann dass mein Sohn bei buntkicktgut spielen wird. Sobald ihm Fußballschuhe passen nehme ich ihn mit. Das ist echt mein Wunsch. Es hat mir sehr weitergeholfen. Es wäre schön, wenn er unter so vielen verschiedenen Persönlichkeiten für das Leben lernt. Ich glaube, dass ist das was man am meisten dort lernt. Dass man weiß wie man in einer Gemeinschaft gemeinsam lebt. Aber auch wie du selber deine Persönlichkeit lernst zu entdecken.</p>
<p><em>Suli:</em> Ich war jetzt schon das vierte Mal in Togo dabei und begleite das Projekt seit Jahren mit der Kamera. Jahr für Jahr merke ich, dass das buntkicktgut Togo Projekt professioneller und immer besser wird. Egal ob es die Organisation ist oder die Qualität der Filme. Ich bin gerade dabei, mit Oussi die Übersetzungen für die neuesten Filme zu machen. Das tolle bei den Togo Reisen ist es ja, dass ich die Entwicklung bei den Kindern und Jugendlichen in Togo sehe. Es ist wunderschön Jahr für Jahr die Menschen dort wieder zu sehen.</p>
<div id="attachment_1777" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/unnamed-3.jpg"><img class="wp-image-1777 size-medium" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/unnamed-3-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>
<p class="wp-caption-text">Zum vierten Mal schon dabei gewesen: Suli in Togo. (Foto: Alexander Riedel)</p>
</div>
<p><strong>Was macht eurer Meinung nach buntkicktgut aus?</strong></p>
<p><em>Suli:</em> Eindeutig, dass ganz viele Menschen immer wieder zu buntkicktgut zurück kehren. Das ist das beeindruckende bei Rudi. Er schafft es, dass so viele Menschen an ihm kleben. Und irgendwann mal auf seiner Couch in seinem Büro sich wieder finden. Egal wie viele Jahre vergehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>buntkicktgut Legenden &#8211; ZAHBI</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 21:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mariola Kaziur]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<description><![CDATA[„Ein buntkicktgut-Standort  in Afghanistan“ &#160; Er spielt Fußball seit er laufen kann. Wenn das runde Leder an seinem Fuß klebt und er mit ihm tanzt, dann lacht Zahbi Qadari (21), strahlt vor Freude. Als Spieler, Schiedsrichter, Trainer und Street Football Worker ist er bei buntkicktgut seit über zehn Jahren am Ball. Technik und Tore sind [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><em>„Ein buntkicktgut-Standort  in Afghanistan“</em></strong></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Er spielt Fußball seit er laufen kann. </em><em>Wenn das runde<a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/12/Zahbi.jpg"><img class="  wp-image-1675 alignright" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/12/Zahbi-220x300.jpg" alt="zahbi" width="282" height="385" /></a> Leder an seinem Fuß klebt und er mi</em><em>t ihm tanzt, dann lacht Zahbi Qadari (21), strahlt vor Freude. Als Spieler, Schiedsrichter, Trainer und Street Football Worker ist er bei buntkicktgut seit über zehn Jahren am Ball. Technik und Tore sind für ihn nicht alles, Teamgeist steht bei Zahbi ganz klar im Mittelpunkt – und vor allem seine Kinder. Seine Jungs und Mädels bei buntkicktgut.</em></p>
<p><em><strong>buntkicker: Warum sind dir Kinder so wichtig?</strong></em></p>
<p>Zahbi Qadari: Ich war neun Jahre alt, als ich bei buntkicktgut angefangen habe. War damals ein kleiner Furz und froh, dass ich mich bei buntkicktgut so entfalten konnte. Rudi und unser damaliger Trainer Martin sind uns auf Augenhöhe begegnet, hatten viel Geduld und Verständnis. Das tat gut, hat mich beeindruckt &#8211; und das will ich einfach weitergeben.</p>
<p><em><strong>Wie hat alles angefangen?</strong></em></p>
<p>Ich komme ja aus Riem. Da gab es vor zwölf Jahren noch keine buntkicktgut-Teams. Über den Bewohnertreff haben meine Freunde und ich von der interkulturellen Straßenfußball-Liga gehört. Da wollten wir mitmachen. Und so kam eines Tages Martin in unser Stadtviertel und trainierte uns – „Dream Team Riem“ war unser Name. Ich wollte allerdings gleich wieder aufhören.</p>
<p><em><strong>Warum?</strong></em></p>
<p>Mein Schulhort hatte mich nicht gleich gehen lassen – wegen des Mittagessens. So kam ich zu spät, hatte mein Team verpasst, und unser erster Spieltag fand ohne mich statt. Da war ich ganz schön sauer auf meine Jungs. Aber wir haben uns schnell wieder vertragen.</p>
<p><em><strong>Heute trittst du vor allem als Trainer und Street Football Worker in Aktion. Welche Teams trainierst du?</strong></em></p>
<p>Die MSW Juniors und Mad Max. Dazu kommen noch Trainingseinheiten in Flüchtlingsunterkünften und Schulen. Außerdem studiere ich gerade an der Akademie für Sozialpädagogik.</p>
<p><em><strong>Dann träumst du nicht von einer großen Fußballerkarriere?</strong></em></p>
<p>Nein. Ich muss kein Fußballstar werden. Ich will einfach für Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen da sein. Ein Sozialarbeiter, der mit Ball auf die Straße geht und mit den Kids spricht und spielt, mit ihnen lacht. Dabei muss ich allerdings  auch mal Grenzen setzen. Ein gutes Zusammenspiel kann nur funktionieren, wenn die Regeln für alle gleich sind. Und die Jugendlichen in Eigenverantwortung Aufgaben übernehmen. Respekt, Fairplay und Selbstorganisation bringt alle weiter.</p>
<p><em><strong>Wo ist deine Heimat?</strong></em></p>
<p>Meine Eltern kommen aus Ghazni, eine Stadt in Afghanistan, zwei Stunden von Kabul entfernt. Ich bin allerdings in München geboren.</p>
<p><em><strong>Hast du einen Traum?</strong></em></p>
<p>Ja, vielleicht einmal mit meinen Brüdern in Afghanistan einen buntkicktgut-Standort aufbauen. Das würde den Kindern dort sehr gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>von Shahin Mirza-Zadeh</em></p>
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