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	<title>buntkicker &#187; Mariola Kaziur</title>
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		<title>buntkicktgut Legenden &#8211; ZAHBI</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 21:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mariola Kaziur]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Ein buntkicktgut-Standort  in Afghanistan“ &#160; Er spielt Fußball seit er laufen kann. Wenn das runde Leder an seinem Fuß klebt und er mit ihm tanzt, dann lacht Zahbi Qadari (21), strahlt vor Freude. Als Spieler, Schiedsrichter, Trainer und Street Football Worker ist er bei buntkicktgut seit über zehn Jahren am Ball. Technik und Tore sind [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><em>„Ein buntkicktgut-Standort  in Afghanistan“</em></strong></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Er spielt Fußball seit er laufen kann. </em><em>Wenn das runde<a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/12/Zahbi.jpg"><img class="  wp-image-1675 alignright" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/12/Zahbi-220x300.jpg" alt="zahbi" width="282" height="385" /></a> Leder an seinem Fuß klebt und er mi</em><em>t ihm tanzt, dann lacht Zahbi Qadari (21), strahlt vor Freude. Als Spieler, Schiedsrichter, Trainer und Street Football Worker ist er bei buntkicktgut seit über zehn Jahren am Ball. Technik und Tore sind für ihn nicht alles, Teamgeist steht bei Zahbi ganz klar im Mittelpunkt – und vor allem seine Kinder. Seine Jungs und Mädels bei buntkicktgut.</em></p>
<p><em><strong>buntkicker: Warum sind dir Kinder so wichtig?</strong></em></p>
<p>Zahbi Qadari: Ich war neun Jahre alt, als ich bei buntkicktgut angefangen habe. War damals ein kleiner Furz und froh, dass ich mich bei buntkicktgut so entfalten konnte. Rudi und unser damaliger Trainer Martin sind uns auf Augenhöhe begegnet, hatten viel Geduld und Verständnis. Das tat gut, hat mich beeindruckt &#8211; und das will ich einfach weitergeben.</p>
<p><em><strong>Wie hat alles angefangen?</strong></em></p>
<p>Ich komme ja aus Riem. Da gab es vor zwölf Jahren noch keine buntkicktgut-Teams. Über den Bewohnertreff haben meine Freunde und ich von der interkulturellen Straßenfußball-Liga gehört. Da wollten wir mitmachen. Und so kam eines Tages Martin in unser Stadtviertel und trainierte uns – „Dream Team Riem“ war unser Name. Ich wollte allerdings gleich wieder aufhören.</p>
<p><em><strong>Warum?</strong></em></p>
<p>Mein Schulhort hatte mich nicht gleich gehen lassen – wegen des Mittagessens. So kam ich zu spät, hatte mein Team verpasst, und unser erster Spieltag fand ohne mich statt. Da war ich ganz schön sauer auf meine Jungs. Aber wir haben uns schnell wieder vertragen.</p>
<p><em><strong>Heute trittst du vor allem als Trainer und Street Football Worker in Aktion. Welche Teams trainierst du?</strong></em></p>
<p>Die MSW Juniors und Mad Max. Dazu kommen noch Trainingseinheiten in Flüchtlingsunterkünften und Schulen. Außerdem studiere ich gerade an der Akademie für Sozialpädagogik.</p>
<p><em><strong>Dann träumst du nicht von einer großen Fußballerkarriere?</strong></em></p>
<p>Nein. Ich muss kein Fußballstar werden. Ich will einfach für Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen da sein. Ein Sozialarbeiter, der mit Ball auf die Straße geht und mit den Kids spricht und spielt, mit ihnen lacht. Dabei muss ich allerdings  auch mal Grenzen setzen. Ein gutes Zusammenspiel kann nur funktionieren, wenn die Regeln für alle gleich sind. Und die Jugendlichen in Eigenverantwortung Aufgaben übernehmen. Respekt, Fairplay und Selbstorganisation bringt alle weiter.</p>
<p><em><strong>Wo ist deine Heimat?</strong></em></p>
<p>Meine Eltern kommen aus Ghazni, eine Stadt in Afghanistan, zwei Stunden von Kabul entfernt. Ich bin allerdings in München geboren.</p>
<p><em><strong>Hast du einen Traum?</strong></em></p>
<p>Ja, vielleicht einmal mit meinen Brüdern in Afghanistan einen buntkicktgut-Standort aufbauen. Das würde den Kindern dort sehr gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>von Shahin Mirza-Zadeh</em></p>
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		<title>„An erster Stelle steht natürlich der Spaß“</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 20:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mariola Kaziur]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Valentino und Arda haben sich den Trainingsablauf beim Sommercamp etwas genauer angeschaut und zudem auch Ismail, einen von acht Trainern, interviewt. Unser Trainingsablauf hier im Camp hat drei Stunden gedauert. Wir mussten morgens um 7:30 Uhr beim Frühstück sein, danach mussten wir um viertel nach acht mit dem Bus zum Trainingsplatz fahren. Die Fahrt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><em>Valentino und Arda haben sich den Trainingsa</em><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/12/thumbnail_FullSizeRender.jpg"><img class="  wp-image-1662 alignright" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/12/thumbnail_FullSizeRender-300x225.jpg" alt="thumbnail_fullsizerender" width="468" height="351" /></a><em>blauf beim Sommercamp etwas genauer </em><em>an</em><em>geschaut und zudem auch Ismail, einen von acht Trainern, interviewt.</em></p>
<p>Unser Trainingsablauf hier im Camp hat drei Stunden gedauert. Wir mussten morgens um 7:30 Uhr beim Frühstück sein, danach mussten wir um viertel nach acht mit dem Bus zum Trainingsplatz fahren. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten. Dort ging es dann auch gleich zu den Umkleidekabinen und von dort aus direkt auf den Platz. Dort gab es dann vier Leistungsgruppen (A,B,C,D). Wir wurden also nach unseren Leistungen aufgeteilt. Gruppe A war die höchste und D die niedrigste. Jede Gruppe musste dann an insgesamt vier Stationen, die täglich andere Übungen waren, trainieren. Die Übungen waren beispielsweise in Krafttraining bzw. Koordinationstraining, Schusstraining oder Techniktraining unterteilt. Die wurden von den neun Trainern (Max, Zahbi, Pipo, Oussi, Abu, Murat, Jacob, Boubacar, Ismail) durchgeführt. Nach dem Training ging es dann direkt zum Mittagessen, wo wir uns stärken konnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>buntkicker: Was ist euch beim Training wichtig?</strong></em></p>
<p><strong>Ismail:</strong> An aller erster Stelle steht natürlich der Spaß. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass das Camp ein leistungsorientiertes Camp ist. Wir wollen natürlich auch, dass die Übungen richtig durchgeführt werden, die Kicker was neues Lernen und sich dadurch auch verbessern.</p>
<p><strong><em>buntkicker: W</em></strong><a href="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/12/FullSizeRender.jpg"><img class="  wp-image-1663 alignleft" src="http://buntkicker.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/12/FullSizeRender-300x225.jpg" alt="fullsizerender" width="373" height="280" /></a><strong><em>ie geht ihr mit den Jugendlichen um?</em></strong></p>
<p><strong>Ismail:</strong> Natürlich respektvoll. Das steht an aller erster Stelle und ist ein Grundpfeiler in der Arbeit mit den Jugendlichen. Außerhalb des Platzes geht es wie immer freundschaftlich zu. Während des Trainings ist aber natürlich klar wer Trainer und wer Spieler ist. Da kann es auch mal vorkommen, dass jemand Strafrunden laufen muss.</p>
<p><em><strong>buntkicker: Bei wie vielen Sommercamps warst du schon dabei?</strong></em></p>
<p><strong>Ismail:</strong> Bei insgesamt sieben Camps. Sehr oft als Spieler und irgendwann bin ich in die Position des Trainers gerutscht. Das ist dann einfach so passiert. Natürlich habe ich den Willen gehabt Verantwortung zu übernehmen. Diese Verantwortung wurde mir glücklicherweise auch gegeben. Oussi hat es ja schon vor dem Training angesprochen gehabt: Er wünscht sich in zwei, drei Jahren einen der Teilnehmer an seiner Seite. Mal schauen wie es läuft.</p>
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